Soufflé – Warenkunde & Kochkunde

Ein Soufflé bzw. Soufflee (französisch soufflé "geblasen", zu souffler "blasen") ist eine leichte Eierspeise bzw. ein Auflauf (süß als Mehlspeise, aber auch mit Käse, Gemüse oder Fisch, Krebsen, Fleisch zubereitet), deren luftige Größe (Höhe) aus der Verbindung der Brandmasse (wie bei Windbeuteln) mit dem geschlagenen Eiklar entsteht. Soufflé – Warenkunde & Kochkunde weiterlesen

Frittieren – Warenkunde & Kochkunde

Frittieren oder Ausbacken ist eine dem Braten verwandte Garmethode, bei der Lebensmittel in heißem Fett schwimmend gebacken werden. Anders als beim Braten wird das Gargut beim Frittieren vor allem durch Wärmeleitung auf der ganzen Oberfläche erhitzt. Das ist dem Kochen vergleichbar, allerdings bilden sich durch die wesentlich höheren Temperaturen von 140 bis 190 °C eine trockene Kruste und aromatische Röststoffe (Maillard-Reaktion). Frittieren – Warenkunde & Kochkunde weiterlesen

Soda Zitron in Variationen – Rezept

In Österreich ist Soda Zitron das inoffizielle nationale Erfrischungsgetränk und steht auf jeder Getränkekarte. In Deutschland ist dieser so einfache und dennoch geniale Durstlöscher in der Gastronomie nicht vertreten. Wie der Name bereits vermuten läßt, wird für das Getränk in der Gastronomie Soda verwendet. In den meisten Haushalten wird in der Regel auf stark prickelndes Mineralwasser zurückgegriffen. Soda Zitron in Variationen – Rezept weiterlesen

Grillen – Warenkunde und Kochkunde

Grillen oder Grillieren (englisch to grill und französisch griller, abgeleitet von lateinisch craticulum für "Flechtwerk, kleiner Rost") ist das Braten in Wärmestrahlung.
Grillen beziehungsweise das Braten über dem offenen Feuer ist eine ursprüngliche Methode des Garens von Lebensmitteln – sie verlangt nur die Beherrschung des Feuers und benötigt kein Kochgeschirr. Grillen ist eine der weltweit beliebtesten sozialen Freizeitbeschäftigungen. Grillen – Warenkunde und Kochkunde weiterlesen

Sautieren – Warenkunde & Kochkunde

Sautieren (französisch "springen") ist eine besondere Form des Kurzbratens.
Dazu brät man das dünn geschnittene oder zerkleinerte Gargut, wie beispielsweise Geschnetzeltes, Fisch, Gemüse oder Pilze, bei einer hohen Temperatur von ca. 160 bis 240 °C offen in einer Pfanne mit hochgezogenem Rand (Sauteuse). Sautieren – Warenkunde & Kochkunde weiterlesen

Karamell – Warenkunde & Kochkunde

Karamell, entlehnt aus dem Französischem caramel und vom Spanischem caramelo abgeleitet, bedeutet "gebrannter Zucker". Karamell ist eine durch starkes, trockenes Erhitzen erzeugte Mischung aus geschmolzenem Zucker, seinen oxidierten und kondensierten Reaktionsprodukten. Je nach Temperatur verfärbt er sich dabei goldgelb bis tiefbraun und entwickelt das unverwechselbare Röstaroma, das als typischer Karamellgeruch wahrgenommen wird. Karamell – Warenkunde & Kochkunde weiterlesen

Braten – Warenkunde & Kochkunde

Braten ist trockenes Garen bei starker Hitze. Dabei entstehen durch die Maillard-Reaktion an der Oberfläche des Bratguts Verbindungen aus Eiweißen, Fetten und Zuckern, die für die Bräunung und den typischen Geschmack verantwortlich sind. Beim Braten von Gemüse mit geringem Eiweißanteil spielt die Maillard-Reaktion nur eine geringe Rolle, Bräunung und Aroma entstehen dort vor allem durch Karamellisierung. Braten – Warenkunde & Kochkunde weiterlesen

Marinieren – Warenkunde & Kochkunde

Marinieren (entlehnt aus französisch mariner "in Salzwasser einlegen") in Abgrenzung zum Beizen, war ursprünglich das Einlegen von Speisen in Salzlake zur Haltbarmachung für lange Seereisen. Heute versteht man darunter meist das Einlegen von rohem Fleisch oder Fisch in eine würzende, zumeist saure – jedoch nicht salzhaltige – Flüssigkeit, die Marinade. Marinieren – Warenkunde & Kochkunde weiterlesen

Pfannendöner – Rezept

Döner Kebab heißt übersetzt sich drehendes Fleisch. So wie das griechische Gyros, wird auch das türkische Döner mariniert und in Scheiben auf einem Drehspieß gebraten.
Im türkischem wird Kebap am Ende mit "p" geschrieben. Für die deutsche Rechtschreibung empfiehlt der Duden die Schreibweise Döner Kebab mit "b" am Ende,Jedoch läßt der Duden die Schreibweise mit "p" gelten.
Für die Hauszubereitung fehlt mir der Drehspieß, trotzdem kann ein Döner aus der Pfanne richtig gut schmecken. Den Beweis dafür liefert mir das Restaurant Sultans schon seit vielen Jahren. Denn dort gab es noch nie einen Drehspieß. Jetzt war es mal an der Zeit, selbst ein Pfannendöner auszuprobieren – das Ergebnis war schlicht und ergreifend lecker.

Ein Teller mit blauem Muster - indisch blau - auf einem Holztisch draussen , darauf Pfannendöner mit gemischten Salat (Eisbergsalat, Blaukraut) mit Joghurtdressing und im Hintergrund, bereits unscharf, ein längliches Weißbrot mit Kümmel darauf und der untere Teil einer Rotweinflasche und der Stiel eines Rotweinglases.Bildquelle © Sabine ruhsamer

Zutaten für 4 Portionen

  • 🍅 700 Gramm Bio-Lammkeule
  • 🍅 50 ml Olivenöl
  • 🍅 150 Gramm Bio-Joghurt (3,6 %)
  • 🍅 2 rote Zwiebeln
  • 🍅 2 gehäufte Esslöffel Paprikapulver, edelsüß
  • 🍅 1 Esslöffel Majoran (getrocknet)
  • 🍅 1 gehäufter Esslöffel Kreuzkümmel
  • 🍅 1 Teelöffel Koriandersaat (frisch gemörsert)
  • 🍅 1 Teelöffel Senfsaat (frisch gemörsert)
  • 🍅 etwa 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer aus der Mühle (grob gemahlen)
  • 🍅 1 Teelöffel Salz
  • 🍅 Chili aus der Mühle oder gerebelt bereithalten

Zubereitung

Am besten den Knochen von der Bio-Lammkeule vom Metzger auslösen lassen.
Das Lammfleisch in etwa 1 bis 1,5 Zentimeter dicke Streifen schneiden, in eine Schüssel geben und mit allen Zutaten außer den Zwiebeln, Salz und Chili gut durchmischen.
Das Fleisch 20 bis 24 Stunden im Kühlschrank abgedeckt marinieren lassen und in dieser Zeit zweimal gut durchmischen.
Das marinierte Fleisch eine halbe stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, das Salz hinzugeben und gut durchmischen.
Die Marinade sorgfältig vom Fleisch abstreifen und in einer Schüssel auffangen.
die Lammstreifen in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Zwiebeln schälen und in sehr dünne Ringe oder Streifen schneiden.
In eine Pfanne Oliven-Bratöl geben und die Lammstückchen unter mehrfachem Wenden einige Minuten sehr heiß braten.
Die Zwiebeln ganz zum Schluß etwa eine Minute mitbraten.
Wer es etwas "soßiger" haben möchte kann ganz zum Schluß noch die übrige Marinade in die Pfanne geben um sie kurz zu erhitzen.
Anmerkung: Chili und Pfeffermühle auf den Tisch stellen, damit jeder sein Döner Kebab individuell "scharfstellen" kann.
Als Döner-Tellerserviert passt am besten Reis oder Pommes frites und Eisbergsalat dazu.