Essen & Trinken – Der Blog für den Genuss

"Es ist besser, zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat." – Giovanni Boccaccio

Als kleiner Junge hat es mich fasziniert, wie meine Großmutter mit unzähligen Kräutern und Gewürzen frei aus dem Handgelenk hantierte und damit jedes Essen zu etwas Besonderem machte. Gegessen habe ich schon immer gerne, die Leidenschaft zum Kochen ist jedoch erst mit Anfang Dreißig entflammt. Die ersten Gehversuche in der Küche sind immer wieder mal gescheitert. Ich habe mich zu früh an Gerichte herangewagt, die zu groß für meine kleine Kochmütze waren. Also habe ich meiner Mütze entsprechend erstmal "kleine Brötchen gebacken", mich an Rezeptanleitungen gehalten und Ratschläge bei meiner Mutter eingeholt. Inzwischen ist die Küche mein Hobbyraum, in dem ich gerne gut erprobte Gerichte zusammenschraube, aber auch an eigenen Kreationen bastle. Ich habe einen riesigen Gewürzfimmel, dementsprechend lang ist das Gewürzregal – meine Oma wäre neidisch!

Genuss ohne Reue

Ich folge keiner speziellen Ernährungs-Ideologie und  mache keine Einschränkungen betreffend Zucker-, Fett- oder Salzgehalt. Mein Kalorienbewußtsein ist immer präsent, tritt jedoch ohne zu zögern in den Hintergrund Angesichts eines guten Essens.
Ich bin ein Verfechter von Qualität bei der Produktauswahl. Ich lege großen Wert auf Bio-Produkte, Freilandhaltung und möglichst naturbelassene Lebensmittel. Wenn möglich, kaufe ich nach diesen Kriterien ein.

Von Westfalen nach Wien

Gebürtig komme ich aus dem „Ruhrpott“, dem Land, in dem Bier und Currywurst fließen. Ende der 90er bin ich nach Wien gezogen.
Ich finde, diese Stadt ist eine kulinarische Fundgrube: vielfältige kleine und große Restaurants, Spezialitätengeschäfte und kulinarische Veranstaltungen. Auch auf Reisen gilt mein Interesse dem Essen und Trinken und auch darüber berichte ich, zuletzt über Ostfriesland und London.

Blinde Tomate – ein seltsamer Name?

"Hasse tomaten aufe Augen?" ist ein viel zitierter Satz in meiner Heimat, wenn jemand etwas sucht, das direkt vor ihm liegt. Ich brauche keine Tomaten, um etwas nicht zu sehen, da ich mir das Sehen zur Gänze abgewöhnt habe 😉. Die Tomate als Vertreterin für Essen und Trinken, der Spruch aus meiner Heimat und meine eigene Blindheit sind die Zutaten, aus denen ich den Namen Blinde Tomate gekocht habe – mehr zu mir unter über mich.
Der Foodblog ist aus der Idee entstanden, Kochanfängerinnen und -anfängern, wie ich mal einer war, Anregungen und Ideen zu geben. Da das Lesen von Rezepten nicht ausreicht, habe ich einen kleinen Kiosk zu folgenden Themen eröffnet:

Ach ja, noch was

Sie werden auf der Blinde Tomate einige Produktempfehlungen finden. Das sind (derzeit) keine Werbeanzeigen, Sponsoren oder Afiliate-Partner, sondern Produkte, die ich selbst in meiner Küche verwende.
Da ich gerne Neues ausprobiere, würde ich mich über Angebote von Firmen freuen – egal, ob Produkttests, Workshops oder Verkostungen.
Ich werde aber nur Produkte empfehlen, von denen ich überzeugt bin – zu negativer Berichterstattung fühle ich mich nicht berufen.

Neue Beiträge

Chili sin Carne – Rezept

In diesem Rezept geht es um die vegane beziehungsweise vegetarische Variante des Chiligerichts, das stark vom Chili con Carne abweicht. Die Zubereitung von Chili mit Fleisch ist regional sehr unterschiedlich. Beispielsweise sind in einem texanischen Chili con Carne keine Bohnen enthalten, in meinem Chili sin Carne umso mehr.

Schon gewusst? – Kramschublade

Die aktuellen Themen der Schon gewusst Serie sind: Unterschied zwischen Sorbet und Parfait, Frischer tiefgekühlter Fisch? Zitronen ist Bio und unbehandelt das Selbe? Was ist drin in der Wurst und gehört das da rein? Wie viel Fett ist tatsächlich im Käse? Versteckter Alkohol in alkoholfreiem Bier?