Lorbeerblätter – Lorbeer (Laurus nobilis)

Der Echte Lorbeer (Laurus nobilis), auch Edler Lorbeer oder Gewürzlorbeer genannt, gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Er wächst auf Sträuchern bzw. Bäumen, die bis zu 10 Meter hoch werden können. Die Lorbeerblätter sind ledrig und am Rand leicht gewellt.
Aus Vorderasien kommend, hat er sich über den Mittelmeerraum bis nach Nordamerika verbreitet.
In der Küche werden die getrockneten Lorbeerblätter in ganzer oder gemahlener Form verwendet.

Lorbeerblätter, Blütenknospen und reife FrüchteLorbeerlaubblätter, Blütenknospen und reife Früchte ⚓︎1

Geschmack

Frische Blätter schmecken herb bitter. Das Trocknen vermindert die bittere Note und das Blatt entfaltet beim kochen ein würziges Aroma.

Schmeckt zu

Fisch, Fleisch, Ragout, Reis, Eintopf und Suppe
In vielen eingelegten Erzeugnissen gehört ein Lorbeerblatt dazu, wie beispielsweise Gurken, Silberzwiebeln, eingelegter Ziegenkäse oder Salzzitronen.

Kochtipp

Damit sich das Lorbeeraroma besser entfalten kann, vor dem Untermischen beim Kochen die Blätter leicht einreißen. Sie sind hitzeunempfindlich und sollten lange mitgekocht werden, damit sie ihr volles Aroma entwickeln können.
Nicht mitessen, sondern vor dem Servieren entfernen.
Qualitativ hochwertige Lorbeerblätter haben im getrockneten Zustand eine dunkelgrüne Farbe. Wenn die Blätter braun sind, sind sie in der Regel zu alt oder schlecht gelagert.

Rezepte, in denen Lorbeerblätter enthalten sind

Quellennachweis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.