Kakaopulver – Kakaopedia

Als Kakaopulver bezeichnet man durch Pulverisieren von teilweise entfetteter Kakaomasse gewonnene Erzeugnisse. Dazu gehört nur Kakaopulver ohne Zusatz von Zucker oder anderen Süßmitteln. Dazu gehört auch Kakaopulver, zu dessen Herstellung Kakaobohnenbruch, Kakaomasse oder gemahlener Kakaopresskuchen mit Alkalien (Natriumcarbonat oder Kaliumcarbonat usw.) behandelt wurde, um seine Löslichkeit wie beispielsweise in Milch oder wasser zu erhöhen.

KakaopulverBildquelle: gemeinfrei

Kakaopulver mit Zusatz von Zucker oder anderen Süßmitteln, mit Zusatz von Milchpulver oder von Peptonen (Peptonkakao) gehört zu Schokolade und andere kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen. Dazu zählt auch Kakaopulver mit Zusatz einer geringen Menge (etwa 5 GHT = Gewichtshundertteile) Lecithin. Dieser Zusatz hat den Zweck, die Fähigkeit des Kakaopulvers, in Flüssigkeiten Dispersionen zu bilden und damit die Zubereitung von Getränken auf der Grundlage von Kakao zu erleichtern.
Anmerkung: Eine Dispersion ist ein heterogenes Gemisch von mindestens zwei Stoffen, die sich nicht oder nur wenig ineinander lösen oder miteinander verbinden. Es soll lediglich ein Stoff in einem anderen Stoff fein verteilt werden.

Dieser Beitrag gehört zur Serie Kakaopedia: Die Schokoladen-Enzyklopädie
Dieser Beitrag steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported, Einige Textpassagen basieren auf dem Artikel wikiBeitragsName der freien Enzyklopädie Wikipedia . Dort findest du auch eine Liste der Autorinnen und Autoren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.