Hamburg – Kulinarische Welt – Reisebericht

In Hamburg-Altona bezogen wir "Quartier" im Motel One. In dieser Hotelkette wohnten wir auch bei unserem London-Wochenende im Herbst 2018. Wir sind der Meinung, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, die Zimmer sind zweckmäßig, modern und gepflegt. Die Gästebetreuung unterschied sich nur in der Sprache, das Personal war in beiden sehr gastfreundlich. Die Hotelbar ist rund um die Uhr geöffnet und neben internationalen Getränken, die sich auf jeder Motel One Karte finden, gibt es auch Regionales – zu meiner Freude auch Astra. Ich habe aber nicht so viel davon getrunken, bis ich tatsächlich Sterne gesehen habe. 🍻 Die Brauerei wurde 1897 von dem Niederländer Peter I de Voss in Altona gegründet und gehört heute zum dänischen Carlsberg Konzern.
Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Lokal. Aus meiner Sicht wurde es auch höchste Zeit, denn Wien – Hamburg ist eine lange Strecke – na gut, war mit dem Flugzeug – aber lang ist die Strecke trotzdem. 😇
Andreas mit Burrito und Ratsherren-BierBildquelle © Blinde Tomate

San Burrito

Das Motel One liegt am Rande von Altona und grenzt an EIMSBÜTTEL, wo wir im San Burrito in der Osterstraße 165 einkehrten. Die Selbstdarstellung der Restaurant-Kette auf der Webseite wird dem Lokal in EIMSBÜTTEL nicht gerecht. Die Webseite erweckt den Eindruck, dass es sich um einen Schnell-Imbiss mit Lieferservice handelt. Wir fanden, dass es ein sehr gemütliches Lokal mit Imbisscharakter, netter Bedienung und richtig gutem Essen ist. Apropos Essen: im Angebot sind Burritos, Quesadillas und Burrito Bowls mit den verschiedensten Füllungen – von Vegan über Vegetarisch bis hin zu Rind, Schwein und Huhn. Viele der Zutaten sind typisch mexikanisch, wie beispielsweise Avocados, Tomaten, Chilis, Mais und Bohnen. Man kann alles selbst zusammenstellen, einschließlich der Salsa – man muss sich nur entscheiden können.
bei Burrito handelt es sich um eine frisch gerollte und gefüllte Weizentortilla.
Die Burrito Bowl kommt ohne Tortilla aus – die Füllung wird in einer Schüssel serviert.
Die Quesadilla wird halbseitig belegt, zusammengeklappt und knusprig gegrillt.

Hans, Claudias Vater, war bei unserem Hamburg-Trip mit von der Partie und am zweiten tag kam Benny, unser Hamburg-Guide, ein waschechter Ostfriese, dazu. Wie der Zufall so spielt, ist er gebürtig aus Aurich, wo wir unseren Ostfriesland-Urlaub 2018 verbracht haben.
Dem Zufall nicht genug: Benny wohnt jetzt in Bremen – dort hin haben wir eine kulinarische Reise für 2020 geplant – einen Guide haben wir jetzt auch schon.

Karaokebar auf dem Hamburger KiezBildquelle © Blinde Tomate

Sankt Pauli

Bei unserem diesjährigen Hamburg-Tripp konzentrierten wir uns vorallem auf den Stadtteil St. Pauli. Am Samstagvormittag ging es zunächst auf die sündigste Meile der Welt, die Reeperbahn. Bevor ich fortfahre, möchte ich eines ausdrücklich anmerken: die Reeperbahn ist sowohl ein Vergnügungs- als auch ein Rotlichtviertel. Letzteres hat meine allergrößte Verachtung – es ist erbärmlich, dass wir als moderne, aufgeschlossene Gesellschaft mit Frauen so menschenunwürdig umgehen, beziehungsweise einen solchen Umgang dulden. Betrachtet man die Reeperbahn als Vergnügungsviertel, mit Live-Musik und kulturellen Veranstaltungen, ist sie, so wie Udo schon gesagt hat, eine geile Meile.
Udo Lindenberg mit Jan Delay Reeperbahn (Version Penny Lane)

Nachdem wir uns auf dem Kietz umgesehen hatten, gingen wir zu den Landungsbrücken, im nördlichen Teil des Hamburgerhafens, in der Nähe von Reeperbahn und Fischmarkt. Von dort aus startete an diesem Samstag (15. Juni 2019) die Rallye Hamburg – Baltic Sea, die über eine Strecke von 7.500 Kilometer geht. Ich war, auch als ich noch sehen konnte, nie ein großer Freund des Motorsports und die vielen Autos und Bullis, die ammStart standen, konnten mich auch dieses mal nicht begeistern. Ich fand nett, dass jedes FahrerInnen-Team mit Namen und Kennzeichen-Nennung auf die "Reise" geschickt wurde.

Fischkajüte

Über die Fischkajüte gibt es abgesehn von der Küche nicht viel zu berichten. Ein gut besuchtes Lokal bei den Landungsbrücken mit einem witzigen Kellner und anständigen Preisen. Ich habe dort ein Hamburger Traditionsgericht gegessen, das inzwischen überall in Norddeutschland angeboten wird – Pannfis. Pannfis, auch Hamburger Pannfisch (Pann = Pfanne) genannt, sind gebratene Fischstücke mit Senfsoße und gebratenen Kartoffeln. Früher war Pannfisch ein "Arme-Leute-Essen", heutzutage bekommt man den Pannfis auch in der gehobenen Gastronomie mit Edelfisch serviert.
Die Fischkajüte zählt nicht zur gehobenen Gastronomie, der Koch muss sich aber nicht hinter seinen Kollegen der Spitzengastronomie verstecken, mir hat es ausgezeichnet geschmeckt und ich kann das Lokal mit gutem Gewissen empfehlen.
Fischkajüte, Bei den St. Pauli-Landungsbrücken 5, 20359 Hamburg

Nach dem Essen ging es wieder zum Kiez. Der Name Kietz, auch Kiez, leitet sich von einer mittelalterlichen Dienstsiedlung ab. Die Bewohner waren ihrem Burgherren zu Dienstleistungen verpflichtet.
Wir steujerten die Panik-City auf dem Spielbudenplatz an. Wir kauften Tickets für die Udo Lindenberg Ausstellung und hatten noch etwas Zeit, bevor es los ging. In einem Podcast hatten wir einen Bericht über die Kneipe " Zum Silbersack" gehört und machten uns auf die Suche, um dort etwas zu trinken.

Andreas, Claudia und Hans stehen vor dem legänderen Sielbersack auf dem KiezBildquelle © Blinde Tomate

Zum Silbersack

Erna und Friedrich Thomson haben die St. Pauli Kneipe 1949 eigenhändig auf einem Trümmergrundstück erbaut. Das Bauholz hatte das Ehepaar einem Förster abgekauft – für einen Eimer Honig und ein Fahrrad. Erst später wurde der Silbersack mit seinen berühmten Fliesen ummantelt. Friedrich starb 1958 an Krebs. Für Erna kam Aufhören jedoch nicht in die Tüte. Sie stand bis zu ihrem Lebensende 2012 hinter der Theke.
René Achneux widmete Erna Thomson ein eigenes Lied – Das Silbersacklied (Erna, wir hatten dich sooo gern)

Die Tüte spielte im Silbersack früher eine große Rolle. Als es noch Lohntüten gab, haben viele Seeleute diese der Wirtin anvertraut. Es wurde ein bestimmter Betrag vom Seemann genannt, den er ausgeben wollte. War dieser dann Betrunken und wollte mehr Geld ausgeben, verweigerte Erna dies. So konnte sich der Seemann vor der "pleite" schützen.
Der neue Pächter ist der Dortmunder Dominik Großefeld, der 2010 als Mitarbeiter in der Kneipe begann und als Ziehsohn der verstorbenen Silbersack-Wirtin gilt. Viel verändert hat der neue Besitzer nicht. Die Kietz-Kneipe hat noch ihr altes Interieur – Stühle, tische, karierte Vorhänge und sogar die alte Jukebox steht noch an ihrem Platz.
Wir waren Nachmittags als erste Gäste im Silbersack. Natürlich war um 15 Uhr noch nichts los, aber wir brauchten eine Erfrischung und löschten unseren Durst. Ein gemütliches Lokal, nette Bedienung, man merkt aber die vielen Jahrzehnte von Zigarettenqualm . Ist man erstmal eine Weile drin, fällt es nicht mehr auf – ein guter Ort zum Biertrinken, Quatschen und um in die Jahre gekommene Musik zu hören.
Zum Silbersack, Silbersackstraße 9,20359 Hamburg

Gitarre, die Lindenberg Ende der 80er Honecker geschenkt hat - Motto Gitarren statt KnarrenBildquelle © Blinde Tomate

Panik City

Die Panik City ist eine interaktive Ausstellung über Udo Lindenberg. Obwohl viel visuell dargestellt wurde, waren Claudia und ich begeistert – Hans und Benny sowieso. Ich möchte hier gar nicht so viel verraten – aber ein Besuch der Ausstellung lohnt sich, auch wenn man kein Udo-Fan ist. Es gibt folgende Stationen:
Die 1.Station ist der Nachbau der Smoker-Bar des Hotel Atlantik, in der der virtuelle Udo über sich erzählt.
In der 2. Station erzählen Zeitzeugen mit Udo zusammen, wie alles begann, wie sein Bruder Erich ihn förderte, wie er mit 15 Jahren seine Heimatstadt Gronau in Westfalen verließ, um Musik zu machen.
Die 3. Station ist ein Tonstudio, in der wir vor dem Mikrophon standen und mit dem virtuellen Udo den Song "Mein Ding" neu eingespielt haben. Hans und Benny sind von dem Video, das während der Aufnahne gedreht wurde, begeistert. Das Video konnten wir uns herunterladen und es sieht tatsächlich so aus, als würde Udo mit uns singen.
Wahrscheinlich würde die neue Version des Songs ein Welthit werden, wenn ich nicht dabei gewesen wäre. "Ich kann nicht singen, ich kann nicht tanzen und sehe Sch**** aus." das hhatte Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer mal in einem Interview über sich gesagt. Wenn er das video sehen würde, würde er seine Behauptung über sich revidieren.
Aus diesem Grund halte ich das Video besser unter Verschluß.
Die 4. Station beschäftigt sich mit dem "Sonderzug nach Pankow" und der Zeit vor und nach der Wende. Auszüge aus Udo Lindenbergs Stasi-Akte werden verlesen, der letzte Trabbi, der produziert wurde und dem Künstler geschenkt wurde, steht in seiner vollen Pracht in der Ausstellung.
Ebenfalls zu bewundern ist die Gitarre, die Lindenberg unter dem Motto "Gitarren statt Knarren" dem SED-Chef Erich Honecker 1987 geschenkt hatte. Anfassen darf man die Gegenstände nicht, durch ein Missverständnis kam es jedoch dazu, dass ich die Gitarre trotzdem anfasste – ich bereuhe nicht, so ein Stück der Geschichte berührt zu haben. Es war jedoch keine Absichtliche Übertretung der Hausordnung – ein Missverständnis eben.
In der 5. Station gab es dann Likörchen, aber nur zum Malen und nur für den virtuellen Udo. Viele seiner Bilder, die als Likörelle längst weltberühmt sind und astronomisch viel Kohle kosten, sind in dieser Station als Drucke ausgestellt. Natürlich können die BesucherInnen selber zum Pinsel greifen, aber nur virtuell. Das Malen mit Eierlikör & Co ist dem Erfinder dieser Kunst vorbehalten.
In der letzten Station geht es aufs Konzert. In einem 360 ° Kino geht dann laut Hans und Benny so richtig die Post ab. Da toben die Fans und Udo hautnah um die mit Virtual-Reality-Brille ausgestatteten BesucherInnen.
Claudia und ich konnten zumindest den richtig guten Sound genießen.
Einen Gutschein für einen Eierlikör gab es dann auch noch. Den konnten wir im Erdgeschoß in der "Alten Liebe – Die Panik Bar" im Klubhaus St. Pauli einlösen.

Nach so viel Lokalcolorid knurrte der Magen und verlangte nach einer intanationalen Küche. Empfohlen wurde uns ein indisches Lokal etwa 15 Minuten Fußweg von der Panik City entfernt.

Das Maharaja

Im Maharaja auf St. Pauli wird nach der Lehre vom langen Leben gekocht – also ayurvedisch. Ein langes Leben braucht man auch, wenn man in diesem Lokal ißt, um so lange wie Möglich diese Gerichte genießen zu können. Die Gewürzmischung von meinem Chickencurry war so richtig gut.

Claudia war von ihrem Himalaya Kolta ebenfalls begeistert – zu Türmchen geformte Gemüse-Käsebällchen mit Lotuswurzel, Paneer (hausgemachter Käse aus Biomilch) in Sauce aus Tomaten und gemahlenen Cashewnüssen mit Fruchtstückchen.
Wir gehen öfter indisch Essen und unser Lieblingslokal ist in Wien das Tandoor in der Burggasse. Beide Lokale haben etwas gemeinsam: die Köche wissen, wie man Gewürze perfekt aufeinander abstimmt.
Nach dem Essen bekamen wir eine Schale Mukhwas – eine bunte indische beziehungsweise pakistanische Süßigkeit.
Gewürzt werden die Speisen für den europäischen Gaumen. Wer die indische Schärfe erleben möchte, muss das bei der Bestellung angeben. Steht das persönliche indische Lieblingsgericht nicht auf der Karte, besteht die Möglichkeit, seine Wünsche zu äußern und die Küche, so fern möglich, bereitet dem Gast sein Wunschgericht zu.
Wer will, kann statt Messer und Gabel auch mit den Fingern essen, das ist in Indien ganz normal und im Maharaja ausdrücklich erwünscht.

Adresse

Maharaja
Detlef Bremer Straße 41
20359 Hamburg

Hamburger Fischmarkt

Am Sonntagmorgen besuchten wir den Hamburger Fischmarkt. Ein riesen Trubel und die Marktschreier waren stimmlich ganz gut in Form. Bemängeln muss ich leider, dass Der Fischmarkt so wie in Wien der Naschmarkt Toristisch angepasst ist. Viele Stände, die aus meiner Sicht nicht auf den Fischmarkt gehören: Bekleidung, Schmuck und unnötiger Kitsch- Krempel-Gedöns. Der Markt findet unter freiem Himmel statt. Es gibt eine Fisch-Auktionshalle, dort herrschte jedoch extrem großer Andrank, die Lautstärke war unerträglich und eine live -Band spielte gegen das ganze Getöse an – was zu viel ist, ist zu viel, nach einer Minute waren wir wieder draußen.
Es ist zwar eine Schande, wenn man auf dem Fischmarkt wandelt und an einem Stand mit Currywurst nicht vorbei gehen kann, aber Benny und ich bereue nichts, die Wurst war einfach super lecker.
Entdeckt haben wir dann noch einen ganz kleinen Stand, der eine Zitronenpresse Namens Safti verkauft. Die Presse ist ein fingerdickes Röhrchen, das an einem Ende gezackt ist und am anderen Ende einen Deckel hat. Das Röhrchen wird mit dem gezackten Ende in die Oberseite der Zitrone gedrückt, die Zitrone wird dann mit der Hand leicht gedrückt, der Saft fließt in das Röhrchen und wenn der Deckel hochgeklappt wird, kann man den Saft ausgießen. Ich habe die Kosten von 5 Euro nicht gescheut und habe die Presse bereits im Einsatz. Oft benötigt man nur ein paar Spritzer Zitronensaft und was macht man dann mit dem Rest Zitrone? Jetzt stelle ich die Zitrone mit dem Röhrchen auf die Mitgelieferte Schale in den Kühlschrank und habe acht Tage Zeit, den restlichen Zitronensaft zu verbrauchen – Zitronensaft mit Naturverpackung sozusagen.
Hier geht es zu Safti

Franzbrötchen

Irgendwann verließen wir den Fischmarkt und landeten in einer Bäckerei. Wir bestellten Franzbrötchen. Diese süße Hamburger Spezialität wird aus Plunder- oder Hefeteig hergestellt und mit Zucker und Zimt gefüllt. Das Feingebäck gibt es inzwischen in vielen Variationen wie beispielsweise mit Kürbiskernen, Marzipan, Mohn, Schokoladenstückchen,Streusel …
Frisch gestärkt verließen wir St. Pauli in Richtung speicherstadt.

Kaffemuseum Burg

In der Speicherstadt, Stadtteil Hafen City im Bezirk Hamburg Mitte, liegt das Kaffeemuseum Burg mit Café und eigener Rösterrei. Wir haben viel über Kaffee erfahren und gelernt – natürlich auch unter fachlicher Anleitung verkostet. Es gibt so viel zu berichten, dass ich einen eigenen Artikel darüber im September veröffentlichen werde.
Kaffee verkosten ist Arbeit und Arbeit macht bekanntlich hungerig – mich zumindest. Meine drei Begleiter waren über meine "Fresslust" eher verwundert. Aber es hilft nichts : mit gegangen, mit gefangen, die Drei mussten mit zum Weißwurst essen.

Claudia, Hans und Andreas stehen neben dem Klaus Störtebäcker DenkmalBildquelle © Blinde Tomate

Da ich gerade von Gefangenen rede: wir besuchten auch noch einen, keinen geringeren als Klaus Störtebeker. Das Denkmal des Seeräubers steht ebenfalls in der Hafen City und zeigt ihn als gefesselten, nur mit Stiefeln bekleideten Delinquenten vor seiner Hinrichtung.

Oberhafenkantine

Was der schiefe Turm von Pisa, ist die Oberhafenkantine in Hamburg. Das kleine denkmalgeschützte Gebäude, in dem ein Restaurant betrieben wird, weist eine deutliche Schieflage von 8,7 % auf. Das Lokal wurde 1925 als sogenannte Volkskaffehalle eröffnet. Als Volkskaffeehalle oder umgangssprachlich Kaffeeklappe wurden seit Mitte des 19. Jahrhunderts einfache Speiselokale für Arbeiter bezeichnet, in denen keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt wurden.
Das historische Gebäude liegt direkt an der Kaikante und ist im Laufe der Zeit durch die Gezeiten, Sturmfluten und Stürme in Schieflage geraten.
Kulinarisch bietet die Oberhafenkantine etwas, das es sonst niergendwo anders gibt: die Hamburger Weißwurst.

Was unterscheidet die Hamburger von der Münchner Weißwurst?

Was macht die Hamburger Weißwurst so besondersDie Hamburger Weißwurst der Oberhafen-Kantine besteht aus Kalbfleisch, Speck und zwei Sorten Hering. Die Münchner Weißwurst enthält keinen Fisch. Mir hat die Hamburger Weißwurst sehr gut geschmeckt. Sie wird mit hausgemachtem, süß-scharfem Senf und Schwarzbrot oder Bratkartoffeln serviert, der Fischgeschmack bleibt dezent im Hintergrund.
Der Hamburger Weißwurst wurde ein eigener Song gewidmet.

Adresse

Oberhafenkantine
Stockmeyerstraße 43,
20457 Hamburg

Verpasste Gelegenheiten

Leidder war die Zeit mal wieder viel zu kurz. Am Montagvormittag konnten wir nur noch kurz durch das Schanzenviertel, ein Hamburger Szene-Viertel, streifen. Wir wollten eigentlich auch eine Hafenrundfahrt machen, zur Altonale gehen und die Innenstadt besuchen. Leider hat der Tag nur 24 Stunden und wir werden bestimmt wieder kommen.

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