Tomatensuppe – Rezept

Tomatensuppe

In Österreich heißt die Tomatensuppe auch Paradeis-Suppe. Das klingt seltsam für uns Deutsche, ist es aber nicht. Im Paradies, auch »Paradeis« genannt, wuchs ein verbotener roter Apfel, der Paradiesapfel. Nach der Entdeckung Amerikas um 1500 wurden viele unbekannte Gemüsesorten und Früchte nach Europa gebracht. Darunter war auch die Tomate, die einem vollroten Apfel sehr ähnelte. „Tomatensuppe – Rezept“ weiterlesen

Zitronenöl – Rezept

Ganze und aufgeschnittene Zitrone

Mit aromatisierten Ölen, wie beispielsweise Zitronenöl, können Salate, Kurzgebratenes oder Fisch in den Adelsstand des Hochgenusses gehoben werden. Oft benötigt man aber nur geringe Mengen solcher Öle. Das »Handelsgesetz« lautet jedoch, je kleiner die Verkaufsmenge, umso teurer das Produkt. Warum also nicht Selbermachen, zumal es kein großer Aufwand ist. „Zitronenöl – Rezept“ weiterlesen

Zitronenlimonade – Rezept

Verkäufer, der Limonade in Berlin der 30er Jahre anbietet

Ein Klassiker unter den Erfrischungsgetränken ist die Zitronenlimonade. Limonadenähnliche Getränke, wie die Posca, tranken schon die alten Römer. Damals wurde Trinkwasser mit einem Schuss Weinessig versetzt und fertig war die Limo. Limonade wie wir sie heute kennen, entstand im 16. Jahrhundert in Spanien. Es wurden immer neue Varianten und Geschmacksrichtungen entwickelt. Die Engländer kreierten eine Limonade aus Wasser, Zucker und Zitrone, den Lemon Squash, der bis heute als Urtyp aller modernen Limonaden gilt. „Zitronenlimonade – Rezept“ weiterlesen

Krautfleckerln Rezept

In diesem Rezept geht es um Krautfleckerln, eine österreichische Spezialität. Für die Zubereitung werden Fleckerl oder auch Fleckerln benötigt, kleine quadratische oder rautenförmige Eierteigwaren. In Deutschland sind Fleckerln so gut wie gar nicht erhältlich. Alternativ können Bandnudeln in kleine Stücke zerbrochen werden. In italienischen Spezialitätengeschäften gibt es auch quadrucci, die den Fleckerln sehr ähnlich sind, allerdings werden diese meist ohne Eier hergestellt. „Krautfleckerln Rezept“ weiterlesen

Krautsalat – Rezept

Warmer krautsalat mit Speck

In diesem Rezept geht es um den Griechischen Krautsalat, dennoch kurz notiert:
In Österreich und Deutschland wird für Krautsalat Rot- oder Weißkohl verwendet, mit Essig und Öl mariniert und in der Regel wird Speck oder Schinken hinzugefügt. Je nach Region wird er warm oder kalt serviert.

Die westfälische Kochbuch-Autorin Henriette Davidis, die ich bereits im Rezept Pfefferpotthast erwähnt habe, schrieb um 1850 ,

Dass Weiß- oder Rotkohl mit Essig, Öl, Sauerrahm und Zwiebeln angemacht wird.

Geschmacklich erinnert mich die österreichisch-deutsche Variante des Krautsalats eher an Sauerkraut. Obwohl die Zutaten sich sehr ähneln, bin ich der Meinung, dass die griechische Variation wesentlich erfrischender schmeckt. In Ermangelung eines lizenzfreien Fotos der griechischen Krautsalatversion, habe ich einen Tiroler Speckkrautsalat eingefügt – der mit Kartoffelpüree und Bratwurst fantastisch schmeckt.

Warmer krautsalat mit Speck
Bildquelle Wikipedia: Warmer Speckkrautsalat in Sölden, Tirol

Griechischer Krautsalat

Gyros mit Pommes und Krautsalat – das ist untrennbar in weiten Teilen Deutschlands miteinander verbunden. Als ich in Wien das erste Mal Gyros bestellte, kam die Frage: „Mit Reis?“ Ich nahm wie gewohnt mit Pommes. Krautsalat kam nicht automatisch dazu. „Krautsalat – Rezept“ weiterlesen

Westfälischer Pfefferpotthast – Rezept

Eines meiner Lieblingsgerichte aus meiner alten Heimat, dem Dortmunder Raum, heißt Pfefferpotthast und gehört zu den Schmorgerichten. Böse Zungen behaupten, das wäre einfach nur Rindergulasch. Ich bin anderer Meinung, würde Gulasch den Potthast-Gerichten zuordnen 😉. Bei Empfängen der Stadt Dortmund wird das Gericht standardmäßig serviert und in der Stadtchronik 1378 erstmalig als Piäpperpottharst erwähnt. „Westfälischer Pfefferpotthast – Rezept“ weiterlesen

Kohlrabischnitzel – Rezept

Knolle, die für ein Kohlrabischnitzel benötigt wird

Es muss nicht immer Wiener Schnitzel sein. Ein Kohlrabischnitzel ist durchaus eine ebenbürtige Alternative. In Österreich, im Großraum Wien heißt es jedoch Kohlrübenschnitzel und in der Schweiz Rübkohlschnitzel. Etymologisch leitet sich der Name vom lateinischem caulis (Kohl) und rapum (Rübe) ab und bedeutet somit Kohlrübe. „Kohlrabischnitzel – Rezept“ weiterlesen

Panieren – Rezept

Panieren: Wiener Schnitzel

Die Panade ist eine Umhüllung von Lebensmitteln, die in Fett oder Öl gebraten oder frittiert werden. In Österreich wird die Panade Panier genannt, Semmelbrösel heißen im nördlichen Deutschland Paniermehl. Für die klassische Panierung werden Mehl, Ei und Semmelbrösel benötigt. Es gibt zahlreiche Varianten, etwas zu panieren. Die Semmelbrösel können mit geriebenem Käse, Kokosflocken, geriebenen Nüssen, Sesam und ähnlichem vermischt werden. Teige wie Bierteig und Backteig können ebenfalls als Panade verwendet werden.
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